Lesezeit: ca. 4 Minuten | Geschrieben von Carina Jasch | Februar 2026
Wie lebt es sich in der geistigen Welt?
Was ich hier beschreibe, ist meine Wahrnehmung der geistigen Welt – so, wie sie sich mir in Kontakten und inneren Bildern zeigt.
Wenn ich die geistige Welt wahrnehme, erlebe ich sie nicht als Landschaft, nicht als Raum mit Grenzen und nicht als Ort, den man betritt wie einen neuen Raum.
Es ist ein Zustand. Ein Bewusstsein, das weiter ist als das, was wir hier als Leben kennen. Dort gibt es kein Körpergefühl im menschlichen Sinn. Kein Gewicht. Keine Müdigkeit. Keine Schwere.
Und doch ist Präsenz deutlich spürbar. Nicht als Form – sondern als klares, waches Sein. Das Erleben dort ist unmittelbarer.
Hier nehmen wir über Augen, Ohren, Haut und Worte wahr. Dort geschieht Wahrnehmung direkt über Bewusstsein. Nicht vermittelt – sondern unmittelbar.
Man erkennt, ohne zu analysieren. Man versteht, ohne erklärt zu bekommen. Man fühlt, ohne dass Emotionen durch Angst oder Zweifel gefärbt sind. Zeit scheint dort keine Rolle zu spielen, wie wir sie hier kennen. Es gibt kein „zu spät“ und kein „noch nicht“. Erfahrungen erscheinen nicht nacheinander, sondern als Ganzes. Was hier wie einzelne Kapitel wirkt, wird dort in seinem vollständigen Zusammenhang erkannt.
Das verändert auch den Blick auf das eigene Leben. Nicht im Sinne von Bewertung. Sondern im Sinne von Verstehen. Schuld, die hier drückt, wird dort als Lernweg sichtbar. Konflikte verlieren ihre Schärfe, weil man erkennt, was sie ausgelöst hat und wozu sie dienten. Nichts wird ausgelöscht – aber alles wird eingeordnet. Seelen bleiben als individuelles Bewusstsein erfahrbar. Sie lösen sich nicht in Anonymität auf.
Das Wesentliche eines Menschen bleibt fühlbar – seine Haltung, seine Essenz, seine Art zu sein.
Doch ohne die Begrenzungen, die ein Körper mit sich bringt.
Begegnung geschieht dort nicht über Sprache. Es ist ein unmittelbares Erkennen. Ein Wissen umeinander.
Ein Austausch ohne Worte, der dennoch vollständig ist. Was mich immer wieder berührt:
Dort existiert keine existenzielle Angst. Keine Sorge um Zukunft. Kein Mangelgefühl.
Es ist ein Zustand von Klarheit und innerer Weite. Nicht euphorisch. Nicht dramatisch. Sondern ruhig und durchdrungen. Entwicklung endet dort nicht. Sie verändert nur ihre Art. Hier lernen wir durch Erfahrung im Außen. Dort geschieht Entwicklung durch Bewusstwerden im Inneren.
Vielleicht ist das der größte Unterschied zwischen dieser Welt und der geistigen Welt:
Hier erleben wir Trennung. Dort ist Verbindung selbstverständlich. Nicht als Wunsch. Sondern als Bewusstseinsebene.
Wie lebt es sich also in der geistigen Welt? Nicht leichter im oberflächlichen Sinn. Nicht spektakulärer.
Sondern klarer. Weiter. Umfassender. Und aus dieser Weite heraus bleibt Beziehung bestehen –
nicht gebunden an Körper, sondern getragen von Bewusstsein.
Lesezeit: ca. 3–4 Minuten | Geschrieben von Carina Jasch | August 2025
Wie ich die geistige Welt sehe
Es gibt einen Ort, der kein Ort ist. Eine Präsenz, die keinen Körper braucht. Und eine Liebe, die nicht aufhört, wenn das Herz zu schlagen aufhört. Ich spreche von der geistigen Welt. Nicht als etwas Abgehobenes oder Fernes – sondern als eine liebevolle, lichtvolle Kraft, die uns umgibt, berührt und führt. Ein Feld aus Bewusstsein, Erinnerung, Verbindung. Manche nennen es das Jenseits – für mich ist es einfach nur Zuhause.
Dort, wo alles fein schwingt. Dort, wo die Zeit keine Rolle mehr spielt. Dort, wo nur noch eines zählt: die Liebe, die wir waren – und immer noch sind. Die geistige Welt ist für mich kein abgeschlossener Ort, sondern ein unbegrenztes Energiefeld – durchwirkt von Licht, Bewusstsein und Seelenpräsenz. Denn: Die Seele ist reine Energie. Und Energie braucht keine Materie. Sie ist nicht gebunden an Körper, Namen oder Rollen. Sie verändert ihre Form, aber sie geht niemals verloren. Schon Einstein sagte: „Energie kann nicht erzeugt oder zerstört werden, sie kann nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden.“ Und genau das geschieht, wenn ein Mensch stirbt. Die Seele verlässt ihren Körper – aber nicht die Verbindung. Sie schwingt weiter. Fein, sanft, liebevoll.
Die geistige Welt ist für mich wie ein Lichtnetz aus Seelenbewusstsein, das alles durchdringt.
Still. Friedlich. Weisend. Und vor allem: immer da. Nicht als Fantasie – sondern als spürbare, leise Wirklichkeit.
Ich erlebe diese Welt nicht nur in meinen Jenseitskontakten, sondern auch in den kleinen, alltäglichen Momenten: Ein plötzlicher Gedanke, ein inneres Wissen, ein Gefühl von Nähe – ohne erklärbaren Grund.
Vielleicht kennst auch du solche Augenblicke. Momente, in denen du etwas spürst …
… eine Nähe, die du dir nicht erklären kannst.
… ein Zeichen, das sich nicht zufällig anfühlt.
… eine Wärme, obwohl niemand neben dir steht.
Ich möchte dich ermutigen, diesen Impulsen zu vertrauen. Nicht alles lässt sich beweisen – aber vieles lässt sich fühlen. Die geistige Welt ist nicht „dort draußen“. Sie ist hier. In deinem Inneren. In deinem Herzen. Und vielleicht spürst du sie ja gerade jetzt – während du diese Zeilen liest.
Wenn du magst, begleite ich dich auf deinem Weg, deine Verbindung zur geistigen Welt bewusster wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. Denn sie ist da. Immer.
Zurück | weiter zu Medialität | weiter zu Jenseitskommunikation | weiter zu Spirituelles Wachstum | weiter zu Trauer


